29.05.2009
Wir freuen uns UTM Umwelt-Technik-Metallrecycling GmbH, mit Sitz in Lübeck, nun auch im Internet neu zu präsentieren.
Wir hoffen, dass Besucher sich durch die neue Struktur der Webseite nun schneller über UTM und unsere Angebote informieren können.
Auch beim Design haben wir einiges getan. In Anlehnung an das Corporate Design der Séche Gruppe wollten wir UTM auch im Internet in neuen Farben zeigen.
Wir sind gespannt, was Sie von der neuen Webseite halten.
Nutzen Sie unser kleines Umfrageformular, schreiben Sie uns ein paar Zeilen per Kontaktformular oder E-Mail oder rufen Sie uns einfach an.
29.05.2009
Sicherheitsdatenblatt für Acetylen von Air Liquide (PDF)
Acetylen ist ein universelles Brenngas und wird für alle Verfahren der Autogentechnik, wie z. B. für Gasschweißen, Flammlöten, Flammspritzen, Brennschneiden, Fugenhobeln, Flammstrahlen von Stahl, An- und Vorwärmen, Flammrichten eingesetzt. Auf Grund der besonderen physikalischen und chemischen Eigenschaften erzielt es die höchste Flammentemperatur, Zündgeschwindigkeit und Flammenleistung. Weiterer Einsatz in der Messtechnik und in der präperativen Chemie.
Bei hohen Temperaturen und Druck kann Acetylen explosionsartig zerfallen.
Zerfallsenergie : 1kg Acetylen etwa 1,9kg TNT. In Verbindung mit Sauerstoff verbrennt Acetylen mit einer Temperatur von 2000 – 3000 Celsius. Acetylen ist ein wasserlösliches Gas.
Bei der Entsorgung von alten Acetylengasflaschen ist eine besondere Behandlung notwendig.
Da Acetylen ein sehr instabiles Gas ist, sind Acetylengasflaschen mit einer porösen Masse gefüllt, die mit Acetylen gesättigtes Lösungsmittel enthalten. Die Masse kann Asbest enthalten.
Da alten Acetylengasflaschen in jedem Fall Lösungsmittel enthalten (Aceton oder DMF), ist eine Entsorgung der Masse ohne vorherige Behandlung der Masse nicht gesetzeskonform.
In dem Behandlungsverfahren von alten Acetylengasflaschen zur Entsorgung durch UTM Umwelt-Technik-Metallrecycling GmbH wird zuerst das Lösungsmittel in einem Vakuum-Thermischen Prozess aus der Masse destilliert. Am Ende des Destillierverfahrens ist die Masse trocken und der Flaschenkörper kann nun gefahrlos aufgesägt werden.
Bei der Entsorgung fallen bis zu 60 verschiedene Massen an, die in den letzten Jahren in Acetylengasflaschen eingesetzt wurden. Viele Flaschen verfügen über Massen, die nicht mehr zugelassen sind und müssen daher entsorgt werden. Man unterscheidet zwischen losen oder Schüttmassen und festen, monolytischen Massen.
Viele, der vor 1994 gefertigten Massen, enthalten gefährliche Asbestfasern. Das Auftrennen dieser Flaschen erfolgt in einem Schwarz-Bereich. Asbesthaltige Massen können in Big Bags der Deponierung oder hochthermischen Behandlung zur Zerstörung der Asbestfaser zugeführt werden.
Asbestfreie Massen können dem weiteren Recycling zugeführt werden.
Weitere Informationen: